Omschrijving:
Wolfgang Jess Verlag in Dresden, Vergleichende Studien über die Anatomie des Menschen und die Tiere für Künstler, Kunst-Handwerker sowie Dilettanten bearbeitet.
Von Maximilian Schaefer professor an der Königl. Akadem. Hochschule für die bildenden künste und der Königl. Kunstchule in Berlin.
2 Bande. Atlas- und Textband. Dresden, Kühtmann (1899).
Papier teilweise braunfleckig.
VORREDE.
Die vorliegende Arbeit soll Künstlern, Kunsthandwerkern una Dilettanten dienen, welche Tiere darzustellen beabsichtigen, ohne sich gerade zu Spezialisten auf diesem Gebiete ausbilden zu wollen: die also über den Körperbau der Tiere im allgemeinen und über die anatomischen Unterschiede der künstlerisch wichtigen Arten Aufschluss suchen. Aus dieser ihrer Bestimmung dürfte sich zur Genüge
erklären, was die Arbeit enthält, und was sie übergehen muss.
Der Inhalt steht im Zusammenhange mit dem anatomischen Unterricht, wie er an der Königl. Kunstschule und am Konigl. Kunstgewerbe-Museum zu Berlin erteilt wird. Ich bin von dem Direktor der beiden genannten Anstalten zur Veröffentlichung des von mir gesammelten Materials ermuntert worden, weil es bisher offenbar an Hilfs- una Lehrmitteln fehlte, die ahnliche Zwecke verfolgen.
Denn das Vorhandene, soweit es für den Künstler berechnet ist, besteht fast nur in Beschreibungen einzelner Arten (namentlich von Haustieren), so dass sich ein allgemeines Formenverständnis daraus nicht gewinnen lässt; die Handbücher der vergleichenden Anatomie aber pflegen in streng wissenschaftlichem Sinne abgefasst zu sein, wodurch ihre Benutzung für den Laien ausserordentlich erschwert wird.
Der Versuch, verschiedene Arten und Familien, Ordnungen und Klassen unter den Gesichtspunkten, die für den Künstler massgebend sind, untereinander zu stellen und zu vergleichen, ist noch nicht gemacht worden. Indem ich ihn unternahm, habe ich mich daher vor einer in vielen Beziehungen neuen Aufgabe befunden und bin weit davon entfernt anzunehmen, dass es mir gelungen sein sollte, dieselbe in vollständig einwandsfreier Weise zu lösen; ich glaube …………………………………..
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