Omschrijving:
Kunst und Tapete
Aangeboden door Gebr. Eijffinger alleen-vertegenwoordigers voor de Marburger Tapetenfabrik, Den Haag - Piet Heinstraat 68
Hardcover, geillustreerd, illustriert
kwetsbare binding, aantal blz liggen deels los, einge seiten lassen teilweise los.
Kunstwerke sind sehr anspruchsvoll. Je kostbarer sie sind, um so selbstverständlicher verlangen sie bei ihrer Aufstellung einen bevorzugten Platz. Schon mancher Raum wurde eigens für ein Bild oder für eine Plastik gebaut ...
Wir können in dieser Veröffentlichung nicht auf weitschweifige Einzelheiten eingehen, jedoch wollen wir immerhin nachweisen, dass jedes Kunstwerk eines ihm zugeordneten Hintergrundes bedarf. Erst dieser Hintergrund gibt einem Bilde oder einer Plastik jene besondere Atmosphäre, die notwendig ist, um die künstlerische Wirkung zur letzten Ausstrahlung zu bringen.
Der Hintergrund muss hinsichtlich der Farbe, Zeichnung und Struktur dem Kunstwerk in seiner Art und seiner Aussage entsprechen. Sehr sorgfältig ist also die Wandbekleidung, die Tapete, zu wählen! Zunächst muss der Kontrast Hell-Dunkel berücksichtigt werden, dann ist darauf zu achten, dass der Dekor sich dem Stil des Kunstwerkes anpasst, zum Schluss ist noch die Struktur der Tapete zu prüfen, weil es von Fall zu Fall sehr wesentlich sein kann, ob die Oberfläche stumpf oder glänzend, glatt oder rauh ist.
Die Bilder und Plastiken, die wir hier vor einigen Tapeten aus unserer neuen Kollektion vorführen, stammen aus alter und neuer Zeit sowie aus fernliegenden Ländern und fremden Kulturepochen. Diese scheinbar willkürliche Auswahl ist mit Absicht so zusammengestellt worden; denn wir wollen damit das Wirkungsvermögen unserer Tapeten auch bei den verschiedenartigsten Kunstwerken bekunden.
Alle früher geäusserten Bedenken, dass man museale Dinge nicht mit modernen Tapeten in Verbindung bringen kann, lassen sich heute widerlegen. Solche Behauptungen wurden ja auch nur in jener Zeit aufgestellt, in der man die Wände noch mit wilden Farben- und Ornamentorgien bedeckte. Damals blieb den kunstverständigen Menschen keine andere Wahl, als die Bilder und die Plastiken vor eintönige Hintergründe zu stellen, - die Beziehungen zwischen "Kunst und Tapete" mussten erst geschaffen werden.
MARBURGER TAPETENFABRIK
J. B. Schaefer G. m. b. H.
KIRCHHAIN / BEZ. KASSEL
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